Sind Antioxidantien gut oder schlecht?

Antioxidantien können als die Leibwächter unseres Körpers angesehen werden. Sie werden über Nahrungsmittel aufgenommen, können aber auch direkt von unserem Körper selbst produziert werden. Einer ihrer Hauptaufgaben besteht darin, ihre Kontrahenten, die sogenannten freien Radikale zu neutralisieren. Besonders Obst und andere pflanzliche Lebensmittel enthalten hohe Mengen an Antioxidantien. 

Als Beispiele hierfür sind Orangen, Bananen oder Kiwis zu nennen. Freie Radikale hingegen sind Sauerstoffmoleküle, welche durch das Einwirken von bestimmten schädlichen Einflüssen, ein Elektron verlieren. Deshalb versuchen diese, den körpereigenen gesunden und intakten Zellen ein Elektron zu entreißen. Diese können Schäden an den Zellwänden der Blutgefäße, in den Arterien verursachen und somit eine Arterienverkalkung oder andere Erkrankungen begünstigen.

Was ist das Beste Antioxidant?

Gemüse ist deshalb für uns Menschen so wichtig , da es eine Vielzahl an Antioxidantien enthält. Freie Radikale wiederum stehen am Anfang vieler Gesundheitsbeschwerden und Krankheiten. Freie Radikale greifen unsere Zellen an und können diese funktionsuntüchtig machen. Krankheiten können langfristig durch diesen Prozess direkt auftreten. Zellschäden, welche durch die freien Radikale entstanden sind, führen auf Dauer zur Entartung der Zellen und somit kann Krebs im Extremfall eine Folge sein. Antioxidantien können die Zellen vor freien Radikalen schützen. Gemüse und Obst sollten die Grundbausteine einer jeder guten Ernährung sein. Lege den Fokus auf frische Lebensmittel und vernachlässige tendenziell industriell verarbeitete Produkte, da diese weniger Antioxidantien beinhalten, als frische Nahrungsmittel und meist ungesünder sind.

Hier findest du eine Tabelle, welche dir verschiedene pflanzliche Lebensmittel zeigt und deren jeweiligen Gehalt der wichtigen Antioxidantien Vitamin C und Beta-Carotin. Weiterhin wird in der Tabelle dargestellt, zu welchem Anteil auf 100g, dass jeweilige Lebensmittel deinen prozentualen Tagesbedarf dieser decken kann.

 

Nahrungsmittel jeweils in 100g

Vitamin C % vom Tagesbedarf

Beta-Carotine in   Prozent vom Tagesbedarf

Banane

12%

11,5 %

Erdbeere

65%

2,5%

Brokkoli

61%

40.5%

Spinat

52 %

234,4%

Johannisbeere

36 %

2 %

Orange

50 %

4,5 %

Passionsfrucht

24 %

12%

 

Freie Radikale sind Sauerstoffmoleküle, welche durch das Einwirken von schädlichen Einwirkungen, wie UV-Strahlung, ungesunder Nahrung, Alterung, Pestizide und durch umweltverschmutzende Einflüsse entstehen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Zellen, die wegen ihrer körperlichen Alterung ein Elektron verlieren, freie Radikale bilden können. Aufgrund dieses Vorgangs versuchen diese, körpereigenen intakten Zellen ein Elektron zu entreißen. Diese können durch ihr Einwirken die DNS von Zellen beeinflussen, was eine Mutation zur Folge haben kann, dies kann einen treibenden Faktor für Krebs darstellen.

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Wirkung der Antioxidantien

Sowohl freie Radikale als auch Antioxidantien, werden im Körper selbst gebildet. Wir sollten jedoch besonders darauf achten Antioxidantien, durch unsere Nahrung aufzunehmen, beispielsweise durch Gemüse oder Früchte wie Zitronen. Zitronen enthalten in hohen Menge das wichtige und wirkungsvolle Vitamin C. Dieses hat einen großen Einfluss auf die Bekämpfung von freien Radikalen und direkt auf Alterungsprozesse.

Freie Radikale können durch äußere Einflüsse vermehrt aufgenommen oder im Körper gebildet werden. Zigarettenrauch, Industrie- und Autoabgase oder radioaktive Strahlung können hierfür Trigger sein.

Zu den effektivsten Antioxidantien zählen Vitamin C, Beta- Carotin und Vitamin E. Vitamin C wirkt unter anderem präventiv gegen Erkrankungen wie Magen-und-Darmkrebs und soll eine vorbeugende Wirkung bezüglich Herzkrankheiten haben und das Risiko an diesen zu erkranken deutlich senken. Beta-Carotine hemmen das Wachstum von Krebszellen und sind essenziell für die Funktionsfähigkeit der Augen. Vitamin E steuert der Bildung von Arterienverkalkungen entgegen. Diese kann Folgeerkrankungen, wie Bluthochdruck, Herzinfarkte oder Schlaganfälle nach sich ziehen. Ein weiteres sehr starkes Antioxidans ist das sogenannte Glutathion. Es ist entscheidend für die Proteinbiosynthese und wirkt ebenfalls auf freie Radikale neutralisierend. Die Antioxidantien sind daher unersetzbar für die Funktionsweise des Immunsystems und für den Erhalt unserer Gesundheit.

Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe und Antioxidantien

Sekundäre Pflanzenstoffe sind unter anderem im Obst und Gemüse enthalten. Es gibt insgesamt c.a 60.00 sekundäre Pflanzenstoffe, jedoch lassen sich von diesen nur etwa 10.000 in essbaren Pflanzen finden. Sie sind in bestimmten Pflanzen enthalten und kommen in diesen nur in verhältnismäßig geringen Mengen vor. Zu Ihnen zählen, zwar auch einige Antioxidantien, aber auch  Inhaltsstoffe wie Carotinoide, Indole, Lavonoide oder Allylsulfide. Diese einzelnen Stoffe besitzen jeweils verschiedenste positive Auswirkungen auf unseren Körper. Von einer positiven Einwirkung auf die Regulierung und Produktion, des Hormonhaushaltes, bis hin zur Prävention und Bekämpfung von Herzkrankheiten, der Alterung des Körpers oder entzündlichen Erkrankungen. Sie wirken antimikrobiell, womit das Wirken gegen Krankheitserreger gemeint ist. Somit können diese Krankheiten schon bei ihrer Bildung entgegenwirken. Jedoch besitzen diese nicht nur für den Menschen eine positive Auswirkung, sondern schützen diese die Pflanze selbst vor Schädlingen oder Bakterien. Sie dienen den Pflanzen unter anderem als Farbstoff und unterstützen diese in ihrem Wachstum. Die Flavonoide sind die Farbgeber, wohin gehend die Carotinoide die Pflanzen vor UV-Strahlung schützen.

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